Der Bahá'í-Glaube in Österreich kann auf eine über hundertjährige Geschichte zurückblicken. Schon zur Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie lässt sich das Entstehen einer Bahá'í-Gemeinde in Mitteleuropa nachweisen. 1911 fasste der Glaube in Wien Fuß. Mit dem historischen Besuch 'Abdu'l-Bahás, des ältesten Sohnes und Nachfolger des Religionsstifters Bahá'u'lláh, in Wien 1913 wurde das geistige Fundament für die Entfaltung des Bahá'í-Glaubens in Österreich gelegt. Es entstand eine lebendige Gemeinde mit vielfältigen Aktivitäten. Die hohen moralischen Grundsätze, ihr konstruktives Wirken in der Gesellschaft und für den Abbau von Vorurteilen haben der österreichischen Bahá'í-Gemeinde in weiten Kreisen der Bevölkerung Wertschätzung verschafft.